· Sebastian Beyer KISoftwareentwicklungEffizienz

Wie wir KI-Tools in unserer Softwareentwicklung einsetzen

Zusammenfassung

ex-nihilo GmbH nutzt KI-Werkzeuge systematisch in der täglichen Softwareentwicklung: Claude Code für interaktive Entwicklung und Code-Review, wiederverwendbare Skills für wiederkehrende Aufgaben wie Artikel-Erstellung oder Deployment-Checks, und strukturierte Prompts für Dokumentation und Testgenerierung. Dieser Ansatz reduziert Routinearbeit merklich und erlaubt es, Entwicklungszeit konsequent auf Problemlösung und Architektur zu konzentrieren – ohne Einbußen bei Codequalität oder Wartbarkeit.

So setzen wir KI in der Praxis ein

KI-Tools sind in unserer Arbeit kein Experiment mehr – sie sind Teil des normalen Workflows. Das gilt für beides: für Sebastian auf der Technologieseite und für Christian auf der Strategieseite.

Was wir konkret nutzen:

Das Ergebnis: Wir liefern in kürzerer Zeit saubereren Code. Nicht weil die KI denkt – sondern weil wir weniger Zeit mit Boilerplate verbringen.

Was dahinter steckt

Entscheidend ist, wie man KI-Tools einsetzt. Wer ein Sprachmodell wie einen Praktikanten behandelt ("mach mal"), wird durchwachsene Ergebnisse bekommen. Wer es als gut vorbereitetes Werkzeug einsetzt ("hier ist der Kontext, hier ist die Aufgabe, hier sind die Regeln"), bekommt verlässlich gute Ergebnisse.

Bei uns bedeutet das konkret: Jeder Skill hat klare Regeln, einen definierten Input und einen definierten Output. Das macht die Ergebnisse reproduzierbar.

Wer davon profitiert

Diese Arbeitsweise ist nicht nur für uns intern relevant – sie ist auch direkt auf unsere Kundenprojekte übertragbar:

Häufige Fragen

Ersetzt KI bei euch echte Entwickler? Nein. KI macht uns als Entwickler schneller – sie ersetzt das Denken, das Verständnis und die Architekturentscheidungen nicht. Wir sind immer noch für jede Zeile Code verantwortlich, die produktiv läuft.

Welche Tools nutzt ihr konkret? Hauptsächlich Claude (Anthropic) über Claude Code als CLI-Tool. Für bestimmte Aufgaben auch andere Modelle. Die Tool-Wahl ist sekundär – der Workflow und die Qualität der Prompts machen den Unterschied.

Kann man das auch in bestehende Teams integrieren? Ja, das ist sogar oft einfacher als in einem Greenfield-Projekt. Die größte Hürde ist nicht die Technik, sondern die Disziplin, Prompts sauber zu definieren statt "mal schnell zu fragen".

Wie stellt ihr sicher, dass der generierte Code korrekt ist? Code-Review bleibt Pflicht. KI macht den ersten Entwurf schneller – aber ob er korrekt, wartbar und performant ist, prüfen wir selbst. Automated Tests helfen dabei enorm.

Nutzt ihr KI auch für Kundenprojekte? Ja, wo es sinnvoll ist. Nicht als Verkaufsargument, sondern weil es die Ergebnisse besser macht. Wir sind transparent darüber gegenüber unseren Kunden.

Projekt besprechen

Software, die ankommt

Wir bauen KI-gestützte Software für Unternehmen – vom PoC in einem Monat bis zur langfristigen Begleitung. Kein Projektgrab, kein Buzzword-Bingo.

Jetzt besprechen
← Zurück zum Blog